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Lebensrettung für Sporttreibende – Joisten übergibt Notfalldefibrillator an SSZ Wahn

defi-uebergabe-sszwahn02Auch wenn beim Sportverein im Schulzentrum Köln-Wahn e.V., kurz SSZ-Wahn genannt, gesundheitsfördernde Sportaktivitäten im Mittelpunkt stehen, will man dort auch für medizinische Notfälle optimal gerüstet sein. Deshalb hatte sich der Verein mit der Bitte um Unterstützung bei der Beschaffung eines automatischen externen Notfalldefibrillators (AED), also eines Elektrschockgerätes zur Behebung eines Kreislaufstillstandes, an das örtliche Ratsmitglied Christian Joisten gewandt.

Als langjähriger Rettungsassistent im Kölner Rettungsdienst hat Christian Joisten diesen Unterstützungsauftrag natürlich gerne angenommen und bei ihm bekannten Stiftungen um finanzielle Unterstützung gebeten.

Nachdem diese Verfahren sowohl dem Verein als auch Joisten deutlich zu lange dauerten, hatte sich Christian Joisten im Herbst kurzerhand entschlossen, dem Verein das sinnstiftende Notfallequipment gemeinsam mit seinem Unternehmen RESQmed GmbH & Co. KG selbst zu spenden.

Die Übergabe des Gerätes an den SSZ Wahn hat noch kurz vor Weihnachten stattgefunden und wurde mit einer kurzen Geräteeinweisung durch RESQmed-Miteigentümer Markus Limbach verbunden.

„Ich freue mich sehr, dass ich dem Verein dieses wichtige Notfallgerät noch unter den Weihnachtsbaum legen konnte“, zeigt sich Christian Joisten erleichtert. “Damit ist ab dem neuen Jahr ein noch höherer Sicherheitsstandard auf dem Gelände des SSZ Wahn gewährleistet. So können sich nicht nur die Senioren des Golfbereiches sicherer fühlen, auch so mancher Tennisspieler oder Bogenschütze jüngeren Alters ist vor einem plötzlichen Herz-Kreislaufstillstand nicht gefeit“ weiß Joisten aus eigener langjähriger Rettungsdiensterfahrung.

Und auch der SSZ Wahn zeigt sich dankbar: „Es war ein langgehegter Wunsch viele Mitglieder, das Erste-Hilfe-Konzept des Vereins um das lebensrettenden AED-Gerät zu erweitern. Nachdem dann ein ehemaliger  Berufskollege von Christian Joisten aus gemeinsamen Zeiten bei der Johanniter-Unfall-Hilfe zu unserem Verein gestoßen war, gewann das Projekt zügig an Fahrt. Nun sind wir sehr froh, dass unser Wunsch in Erfüllung gegangen ist und danken Christian Joisten sowie der Firma RESQmed sehr für ihre Hilfe und Unterstützung“ so Helmut Aulenbach, Vorsitzender des SSZ Wahn.

Nun folgt noch eine intensive Ersthelfer-Schulung unter Einbeziehung des neuen Notfallgerätes sowie ein Alarmierungskonzept, damit Ersthelfer und Gerät auch möglichst schnell zusammenkommen, um Leben zu retten. „Denn nur wenn alles ganz schnell geht, gibt es die Chance auf vollständige Wiederherstellung aller Körperfunktionen“ weiß Helmut Aulenbach. „Aber eigentlich hoffen wir ja, dass wir das Gerät nie brauchen werden,“ so Aulenbach abschließend.