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Informationsveranstaltung der Stadt Köln zur Flüchtlingsunterbringung in der Wahnheider Parkstraße

14457362_1129086047172881_2042151253957569649_nViele Bewohner der BIMA-Siedlung an der Parkstraße hatten sich heute Abend in der Heideschule in Wahnheide eingefunden. In dieser Siedlung hat die Stadt Wohnungen für 50-60 Flüchtlinge angemietet und diese in einen „bewohnbaren“ Zustand gebracht. Genau dies stieß aber bei den anwesenden Anwohnern auf heftige Reaktionen. Denn selbst dieser bescheidene Standard für die Flüchtlingsunterbringung liegt deutlich über dem der bisherigen Langzeitmieter!

Die Beschreibungen der BIMA-Mieter haben mich regelrecht schockiert – so darf ein öffentliches Wohnungsunternehmen nicht mit seinen Mietern umgehen! Größtenteils kommt nicht einmal eine Kommunikation zustande, von der Behebung massiver Schäden bis hin zu Wassereinbruch ganz zu schweigen.

Deshalb habe ich den Bewohnern zugesagt, mich für einen Dialog zwischen Ihnen und der BIMA einzusetzen, um die lange Liste der Mängelpunkte in Angriff nehmen zu können.

Und selbst bei den ebenfalls dominanten Fragen rund um die Sicherheit kann die BIMA helfen, indem sie ihre Privatstraßen ausreichend beleuchtet.

Der Abend hat sich also für alle gelohnt: Die Anwohner wissen jetzt mehr über ihre neuen Nachbarn und konnten gleichzeitig auf ihre Nöte hinweisen. Und die Vertreter der Verwaltung sowie ich selbst konnten eine Menge über die beschämenden Wohnbedingungen bei einem der großen öffentlich-rechtlichen Wohnungsunternehmen unseres Landes lernen. Jetzt gilt es, an der Situation zu arbeiten, um einer Neiddebatte den Boden zu entziehen!