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Bessere Kommunikation der Stadt bei der Belegung neuer Flüchtlingsstandorte eingefordert

joisten_christian-Kopf-ernsterDie Flüchtlingssituation hat in den vergangenen Monaten eine ganz neue Dynamik entwickelt, die es den handelnden Akteuren auf allen Ebenen immer schwerer macht, mit dieser Situation idealtypisch umzugehen. Daher müssen wir mit einigen Abstrichen bei Unterbringungsstandards, Verteilungsschlüsseln oder Umsetzungsgeschwindigkeiten leben.

Die Kommunikation mit den betroffenen Menschen vor Ort, also den Anwohnern, Schulen, Sportvereinen etc. darf dabei allerdings nicht zu kurz kommen, denn nur von informierten Bürgerinnen und Bürgern können wir Verständnis und Unterstützung bei der Bewältigung dieser Herausforderung erwarten. Zudem können Politik und Verwaltung im Dialog mit den örtlichen Experten wertvolle Hinweise für die weitere Planung von Standorten erhalten.

Um die derzeit etwas verbesserungswürdige Kommunikation ging es daher in einem sehr offenen und konstruktiven Gespräch, zudem mich die Stadtkämmerin und derzeit vertretenden Sozialdezernentin Gabriele Klug aufgrund meiner Intervention in dieser Anglegenheit eingeladen hatte.

Dabei sind wir sehr schnell übereingekommen, dass die Kommunikation schnellst möglich verbessert und dafür die Strukturen optimiert werden sollen. Zukünftig sollen Informationen an alle unmittelbar betroffenen Bürgerinnen und Bürger sowie an die jeweiligen Institutionen und Unternehmen, so früh wie möglich erfolgen. Auch sollen die lokalen Politiker und die jeweiligen Bezirke noch früher und noch intensiver in die Kommunikation einbezogen werden, damit alle Beteiligten bei den jeweiligen Prozessen mitgenommen werden können.

Auch an dieser Stelle danke ich als integrationspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion Frau Stadtkämmerin Klug sehr für ihr hervorragendes Engagement in allen Fragen der Flüchtlingshilfe sowie ganz konkret in der von mir angesprochenen Kommunikationsproblematik! Dies zeigt wieder einmal deutlich, wie produktiv und zielorientiert Politik und Verwaltung im Sinne der Sache zusammenarbeiten können.

Nun müssen wir der Verwaltung etwas Zeit geben, die notwendigen Anpassungen bei Personal und Prozessen vorzunehmen, damit wir bereits in Kürze entsprechende Kommunikationsverbesserungen erleben können.

Für Rückmeldungen und Erfahrungswerte bin ich wie immer dankbar!