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Christian Joisten gibt Fraktionsvorsitz an Simon Bujanowski weiter

Nach den endgültigen Entscheidungen von SPD und Grüne, den wortbrüchigen Bezirksbürgermeisters Henk van Benthem nach einem Pro-Forma-Rücktritt bei einer erneuten Wahl nicht mit zu wählen, wird sich auch in Zukunft die Arbeit innerhalb der Bezirksvertretung Porz sehr schwierig und aufwändig gestalten. Die Porzer Themen und Probleme trotz der mangelhaften Akzeptanz des letztlich entscheidend von Pro Köln eingesetzten Bezirksbürgermeisters mit großer Tatkraft anzugehen und politische Mehrheiten in Porz so zu organisieren, dass der Stimme von Pro Köln kein weiteres Gewicht verliehen wird, ist eine zusätzliche schwierige Aufgabe.

Bereits die beiden zurück liegenden Sitzungen der Bezirksvertretung Porz haben gezeigt, wie zeitaufwändig dieses Unterfangen ist und wie viele Detailabsprachen notwendig sind, um die besten Ergebnisse für Porz zu generieren.

Christian Joisten, Vorsitzender der SPD-Bezirksfraktion: „Bei der vergangenen Kommunalwahl haben mich die Wählerinnen und Wählern im Wahlkreis Wahn, Wahnheide, Lind, Libur in den Rat der Stadt Köln gewählt, worüber ich mich sehr gefreut habe. Mein Mandat in der Bezirksvertretung Porz habe ich aufgrund der schwierigen Verhältnisse in der Bezirksvertretung Porz auf Bitten meiner Fraktion zusätzlich angenommen, obwohl mir bewusst war, dass dies mit einer enormen Belastung verbunden ist.

Nachdem nun feststeht, dass der wort- und tabubrüchige Bezirksbürgermeister Henk van Benthem nicht zurück treten wird um sein Amt einem unbelasteten Politiker zu überlassen und damit den Weg für eine ganz große Koalition für Porz freizumachen, erfordert das Amt des SPD-Fraktionsvorsitzenden in der Bezirksvertretung Porz eine deutlich erhöhte Aufmerksamkeit und zeitliche Verfügbarkeit. Zusätzlich sind meine Aufgaben und Verpflichtungen im Zusammenhang mit meinem ebenfalls ehrenamtlichen Ratsmandat von mir mit vollem Einsatz zu erfüllen um dem Wunsch meiner Wählerinnen und Wähler gerecht zu werden. Damit auch unter diesen Umständen die bisher äußerst erfolgreiche Arbeit der SPD-Bezirksfraktion auch in Zukunft sicher gestellt ist, erachte ich es daher als zielführend und notwendig, den Fraktionsvorsitz an meinen Stellvertreter Simon Bujanowski weiter zu geben.

Diesen Schritt habe ich mir nicht leicht gemacht, da es mir gerade wegen der Herausforderungen in Porz in den vergangenen 5 Jahren stets Freude gemacht hat, sowohl mit dem tollen Team in meiner Fraktion, von dem ich mich stets getragen und vollumfänglich unterstützt gefühlt habe, als auch mit fast allen übrigen Bezirksvertretern, erfolgreiche Politik für Porz zu gestalten. An diese Arbeit werde ich als Porzer Ratsmitglied aber selbstverständlich nahtlos anknüpfen und mich im Kölner Stadtrat zusammen mit den anderen 4 Porzer Ratsmitgliedern weiterhin für die vielen und wichtigen Porzer Themen einsetzen – zum Wohle aller Porzerinnen und Porzer!“

Als Bezirksvertreter wird Christoph Weitzel nachfolgen, der ebenso wie Christian Joisten aus dem SPD-Ortsverein Wahn, Wahnheide, Lind, Libur kommt und dort stellvertretender Vorsitzender ist. Als Jurist ist Christoph Weitzel in einem bundesweit agierenden Verband mit Sitz in Köln tätig.

Simon Bujanowski sieht der neuen Aufgabe sowohl mit Freude als auch mit Respekt entgegen: „Selbstverständlich freue ich mich sehr, die von mir auch bisher schon maßgeblich mitgeprägte Bezirkspolitik nun auch in der Verantwortung eines Fraktionsvorsitzenden weiterentwickeln zu können. Gleichzeitig habe ich gerade vor dem Hintergrund der bereits beschriebenen Herausforderungen natürlich auch Respekt vor diesem Amt, wobei ich sehr zuversichtlich bin, dieses mit der Unterstützung meiner Fraktion und der gesamten Porzer SPD in der bisher erfolgreichen Weise fortführen zu können. Dafür werde ich in den kommenden Wochen und Monaten den Kontakt mit vielen Gruppierungen und Multiplikatoren suchen und die Agenda der SPD-Bezirksfraktion weiter fortschreiben.