Suche Menü

Wohneinrichtungen für Flüchtlinge: Informationsveranstaltungen zu den Porzer Standorten

Die Sozialdezernentin der Stadt Köln lädt ein für Donnerstag, 12. Juni 2014, 19:00 Uhr ins Schulzentrum Zündorf und am Freitag, 13. Juni 2014, 19:00 Uhr ins Pädagogische Zentrum am Schulzentrum Wahn, um die Bürgerinnen und Bürger über die geplanten Wohneinrichtungen für Flüchtlinge zu informieren. Gemeinsam mit den Grünen hatte die SPD diese Informationsveranstaltungen beschlossen und würde sich nun über eine möglichst große Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sehr freuen.

Lutz Tempel, Ortsvereinsvorsitzender in Porz-Mitte Zündorf Langel erinnert sich gut an die kontrovers geführte Diskussion mit den Zündorfer Bürgerinnen und Bürgern, zu der die SPD bereits vor der Beschlussfassung in Rat und Bezirksvertretung eingeladen hatte. „Am Ende der Veranstaltung, in der es zum Teil heftige Vorwürfe gegen die Beschlussvorlage gab, habe ich versprochen, dass es kurz nach der Kommunalwahl zu einem weiteren Gespräch kommen wird, um die Flüchtlingsproblematik und die damit verbundenen Standorte in Ruhe diskutieren zu können. Ich bin froh, dass ich dies nun einlösen kann.“

Christian Joisten, frisch gewählter Ratsherr für Wahn, Wahnheide, Lind, Libur sieht dies ähnlich: „Wir brauchen die intensive Diskussion mit den Anwohnern, da es nur so gelingen kann, ein gutes Miteinander und damit die Integration zu ermöglichen. Auch möchten wir von der Verwaltung wissen, warum Alternativgrundstücke, um deren Prüfung wir die Verwaltung gebeten hatten, nicht realisiert werden konnten. Zudem möchten wir bestätigt bekommen, dass die nötigen Kapazitäten in den Kindertagesstätten und Schulen bereitgestellt wird.“

Beide Sozialdemokraten bitten die Bürgerinnen und Bürger, in großer Zahl an den Veranstaltungen teilzunehmen. „Nur wenn mögliche Probleme frühzeitig angesprochen werden, ist es möglich, diese zu lösen. Und natürlich wäre es schön, wenn sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger bereits jetzt in die Schaffung einer Willkommenskultur einbringen würden – denn dies ist der beste Weg, Probleme gar nicht erst entstehen zu lassen.“