Suche Menü

SPD-Bürgersprechstunde: „Wege zur Verkehrsentlastung im Porzer Süden“

SPD-Bezirksfraktionsvorsitzender und Ratskandidat Christian Joisten hatte zusammen mit dem SPD-Ortsverein Wahn, Wahnheide, Lind, Libur zu einer „Bürgersprechstunde in Libur (Gaststätte Helfer)“ am 18.02.2014 eingeladen. Zu der Reihe „WIR vor Ort“ – SPD im Gespräch# fanden sich zahlreiche Besucher und interessierte Gäste ein, um sich in der Bürgersprechstunde über neue Vorschläge für eine Trassenführung für die Verlängerung der Ortsumgehung Niederkassel zur Autobahn (L 274n) sowie über den Planungsstand des Baugebietes Zündorf-Süd und deren Auswirkungen auf Libur aus erster Hand zu informieren.

SPD-Bezirksfraktionsvorsitzender und Ratskandidat #Christian Joisten# hatte zusammen mit dem SPD-Ortsverein Wahn, Wahnheide, Lind, Libur zu einer #Bürgersprechstunde in Libur (Gaststätte Helfer)# am 18.02.2014 eingeladen. Zu der Reihe #„WIR vor Ort“ – SPD im Gespräch# fanden sich zahlreiche Besucher und interessierte Gäste ein, um sich in der Bürgersprechstunde über neue Vorschläge für eine Trassenführung für die Verlängerung der Ortsumgehung Niederkassel zur Autobahn (L 274n) sowie über den Planungsstand des Baugebietes Zündorf-Süd und deren Auswirkungen auf Libur aus erster Hand zu informieren.

In seinem ausführlichen Vortrag hob Joisten hervor, dass die Verlängerung der Ortsumgehung Niederkassel durch die Realisierung der L 274n seit vielen Jahren ganz oben auf der verkehrspolitischen Agenda des Stadtbezirkes Porz steht, um eine deutliche Verkehrsentlastung für den Porzer Ortsteil Wahn und damit auch eine erhebliche Schadstoffreduktion in diesem Bereich zu erreichen.

„Leider ist in der Vergangenheit trotz wiederholter Zusagen keine entsprechende Priori-sierung dieser Maßnahme erfolgt. In der vergangenen Legislaturperiode des NRW-Landtages hat das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen darüber informiert, dass eine Trassenführung – wie ursprünglich mit der Variante 1 beabsichtigt – durch die Spicher Seen aus Artenschutz- und Kostengründen nicht mehr Aussicht auf eine Realisierung bietet“, erklärte Joisten in der Versammlung.

Nach vielen Gesprächen mit Vertretern des Landes bzw. des Landesbetriebs StraßenNRW hat man sich darauf verständigt, die neue Variante 2 als Trassenführung zwischen Liburer Landstraße und Porta-Kreisel in Lind prüfen zu lassen. Vor diesem Hintergrund haben SPD- und die Fraktion der Grünen im Dezember 2013 den gemeinsamen Auftrag an die Verwaltung erteilt, eine Machbarkeitsstudie zur Realisierung der neuen Variante 2 der L 274n zu erstellen.

In einer breiten Diskussion dieser Entlastungsvariante zeigten die Liburer Bürgerinnen und Bürger die bereits heute gegebene Überlastung der Liburer Straße auf und äußerten ihre Zweifel, dass eine echte Verbesserung für die Liburer Ortschaft eintritt. Gleichwohl biete diese Variante die weitergehende Möglichkeit für notwendige Verkehrsentlastungen für Porz-Zündorf, wo neue Wohngebiete zu erschließen sind. Die Schaffung zusätzlichen Wohnraums im Porzer Süden muss nach Meinung der Versammlung an eine optimierte Infrastruktur des ÖPNV (Verlängerung der Linie 7) und Individualverkehrs (Umgehungsvarianten) als zwingende Voraussetzung gekoppelt werden. Hier erwartet man von der beauftragten Machbarkeitsstudie, die laut Joisten voraussichtlich im April/Mai vorliege, weitere Lösungsansätze, die in einer Folgeveranstaltung beraten werden sollen.

Selbstverständlich hatten die Bürgerinnen und Bürger auch die Gelegenheit, Fragen zu anderen Themen der Kommunalpolitik zu stellen und Ideen und Anregungen für die örtliche Politik einzubringen. Hier klagten die Teilnehmer über „die zugeparkte Margarethenstraße, die Linienbusse zu „Slalomfahrten“ mit Behinderungen der Fußgänger auch auf viel zu engen Bürgersteigen“ zwinge.

Christian Joisten nahm alle Wünsche und Anregungen auf und versprach, sich um Abhilfen zu bemühen. Am Samstag, den 05.04.2014 findet zu diesem Zweck ein Stadtteilspaziergang (14 bis 16 Uhr) in Libur statt, bei dem die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Joisten und dem SPD-Ortsverein nach Lösungen suchen wollen.