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Gehwegsituation in der Siebengebirgsallee in Wahn soll verbessert werden

Große, alte Bäume prägen das Bild der Siebengebirgsallee im Stadtteil Wahn und verleihen der Straße so ihren besonderen Charme. Allerdings nehmen diese Bäume fast die gesamte Breite des östlichen Gehweges ein, so dass Menschen mit Mobilitätshilfen wie Rollstühle, Rollatoren etc. oder mit Kinderwagen nur mit Mühe oder gar nicht passieren können.

„Da auf der gegenüberliegenden Straßenseite teilweise gar keinen Gehweg vorhanden ist, müssen diese Straßennutzer auf die Fahrbahn ausweichen und sich damit einer besonderen Gefährdung aussetzen“ erläutert Christian Joisten, SPD-Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung Porz die Situation. „Und da sich an der Siebengebirgsallee auch unser Caritas-Altenzentrum St. Josef mit weit über 100 Bewohnern die teilweise auf Unterstützung beim Laufen angewiesen sind, sehen wir hier Handlungsbedarf“ so Joisten weiter.

 

Daher beantrag die SPD-Fraktion in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Porz die Verwaltung damit zu beauftragen, eine Verbesserung der Gehwegsituation entlang der Siebengebirgsallee zwischen Wilhelm-Ruppert-Straße und Fasanenweg in Wahn zu prüfen und der Bezirksvertretung Porz Vorschläge zu unterbreiten, wie diese Situation verbessert und somit die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöht werden kann.

„Wir wissen, dass es keine simple Lösung für die Situation gibt, da sicherlich niemand den Bestand der schönen alten Bäume gefährden möchte und somit eine Fällung nicht in Betracht kommt. Es gibt aber eine Reihe von anderen Möglichkeiten, die allerdings alle Vor- und Nachteile mit sich bringen und deshalb sorgsam geprüft und vor allem mit allen Beteiligten abgestimmt werden müssen“ erläutert Christian Joisten die Gemengelage. „Deshalb sei allen Anwohnern und Betroffenen versichert, dass wir keine Maßnahmen beschließen werden, ohne diese mit ihnen zu beraten! Unser Antrag zielt ja zunächst nur darauf, sinnvolle Vorschläge durch die Fachverwaltung erarbeiten zu lassen, die wir dann mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern beraten können“, so Joisten weiter.

„Ziel wird es aber sein, zu einer echten Verbesserung für Fußgänger in der Siebengebirgsallee zu kommen und damit die Verkehrssicherheit zu erhöhen“ betont Joisten abschließend.