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Verkehrsausschuss beschließt Realisierung des Parkhauses Bahnhof Wahn

Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Porz freut sich über die heutige Entscheidung des Verkehrsausschusses im Rat der Stadt Köln, die Kölner-Verkehrs-Betriebe (KVB) mit der weiteren Planung sowie dem Betrieb, dem Bau und der Unterhaltung des Parkhauses am Bahnhof Wahn zu betrauen und dafür insgesamt 760.000 Euro aus dem städtischen Haushalt bereit zu stellen.

„Dies bedeutet, dass nun endlich alle Voraussetzung erfüllt sind, damit das Parkhaus jetzt zügig errichtet werden kann“ freut sich der Porzer SPD-Fraktionsvorsitzende Christian Joisten über die jüngste Entwicklung. „Dies zeigt, dass die zahlreichen Gespräche, die unsere stellvertretende Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Susana dos Santos-Herrmann, und ich geführt haben, den nötigen Druck erzeugt und letztlich zum Erfolg geführt haben“ so Joisten weiter.

Mit dieser Entscheidung, die vom Rat am 01.10.2013 noch formal bestätigt werden muss, stehen nun die erforderlichen Finanzmittel bereit, so dass umgehend die weitere Planung erfolgen kann und vor allem Kaufverhandlungen über den Ankauf des Grundstücks, auf dem das Parkhaus erreichtet werden soll, geführt werden können. Dafür hatte sich die SPD-Fraktion bereits seit Jahren eingesetzt und sich aktuell vor allem noch im Rahmen der Haushaltsplanberatungen für entsprechende Mittel stark gemacht.

Gemäß dem heutigen Beschluss wird das gesamte weitere Verfahren eigenverantwortlich durch die KVB durchgeführt, was zu einer deutlichen Beschleunigung führen kann. Dabei sollen insgesamt 300 Parkplätze auf drei zueinander versetzten Ebenen entstehen.

Die KVB wird dabei auch der Forderung der Porzer SPD-Fraktion nachkommen und ein Bewirtschaf-tungskonzept erstellen, dass sofort mit Fertigstellung des Parkhauses eingeführt werden kann.

„Denn ein Bewirtschaftungskonzept halten wir weiterhin für dringend erforderlich, da gerade an diesem Standort die große Gefahr besteht, dass kostenlose P+R-Parkplätze von Urlaubern belegt werden, die mit der S-Bahn vom Bahnhof Wahn eine Station zum Flughafen fahren, um von dort in die Ferien zu fliegen“ erläutert Christian Joisten die Gemengelage. „Dann hätten wir zwar ein tolles Parkhaus, aber immer noch zu wenig Parkplätze für die Pendler. Das Bewirtschaftungskonzept muss daher geeignete Maßnahmen enthalten um genau dies zu verhindern, z.B. in dem in Kombination mit einem VRS-Ticket ein zeitlich begrenzter Parkschein gezogen werden kann.“

„Wir sind sehr froh, dass nun endlich eine Entscheidung gefallen ist und wir nun auf eine schnelle Realisierung dieses seit vielen Jahren überfälligen Parkhauses an dem hochfrequentierten Bahnhof Wahn hoffen dürfen. Um den Druck beizubehalten, werden wir auch die weiteren Schritte intensiv begleiten und erforderlichenfalls vermittelnd eingreifen“ macht Christian Joisten seinen weiteren Einsatz für das Projekt deutlich.

„Denn eines ist klar: Die Bürgerinnen und Bürger von Wahn und Umgebung haben es verdient, endlich optimale Bedingungen für die Nutzung des ÖPNV anzutreffen! Mit dem Umbau des Busterminals wird in Kürze begonnen und so wie es aussieht, kann es dann mit dem Parkhaus gleich weiter gehen. Das Ende des Parkdramas am Bahnhof Wahn ist seit heute absehbar“, zeigt sich Joisten abschließend hoffnungsfroh.