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Realisierung des Parkhauses am Bahnhof Wahn rückt näher

Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Porz begrüßt die Informationen aus der Verwaltung, dass für die Realisierung des Parkhauses am Bahnhof Wahn die erforderlichen Rahmenbedingungen ge-schaffen werden. „Wir freuen uns, dass nun die Finanzmittel für den Ankauf des Grundstücks zur Ver-fügung stehen, so dass jetzt zügig Kaufverhandlungen mit dem Eigentümer geführt werden können“ zeigt sich der Porzer SPD-Fraktionsvorsitzende Christian Joisten zufrieden. „Vor diesem Hintergrund können dann die Kölner Verkehrsbetriebe mit Planung und Bau des eigentlichen Parkhauses beauf-tragt werden, so dass endlich Bewegung in dieses schon seit vielen Jahren beschlossene Projekt kommt, für das wir uns jüngst noch im Rahmen der zurückliegenden Haushaltsplanberatungen stark gemacht haben“.

Auch wenn die Verwaltung in ihrer jüngsten Stellungnahme zunächst keine Bewirtschaftung des Parkhauses vorsieht, wird sich die Porzer SPD-Fraktion weiterhin für ein Bewirtschaftungskonzept einsetzen, dass sofort mit Fertigstellung des Parkhauses eingeführt wird.

„Vor allem das Bewirtschaftungskonzept halten wir für dringend erforderlich, da gerade an diesem Standort die große Gefahr besteht, dass kostenlose P+R-Parkplätze von Urlaubern belegt werden, die mit der S-Bahn vom Bahnhof Wahn eine Station zum Flughafen fahren, um von dort in die Ferien zu fliegen“ erläutert Christian Joisten die Gemengelage. „Dann hätten wir zwar ein tolles Parkhaus, aber immer noch zu wenig Parkplätze für die Pendler. Das Bewirtschaftungskonzept muss daher geeignete Maßnahmen enthalten um genau dies zu verhindern, z.B. in dem in Kombination mit einem VRS-Ticket ein zeitlich begrenzter Parkschein gezogen werden kann.“

Laut Verwaltung ist die Förderfähigkeit durch den Zweckverband Nahverkehr Rheinland ab dem Jahr 2013 gegeben, so dass die Gesamtkosten von ca. 3,1 Mio. EUR nicht allein von der Stadt Köln und der KVB zu tragen sind.

„Wir sind sehr froh, dass nun alle Kräfte in der Stadtverwaltung an einem Strang ziehen und hoffen sehr, dass eine schnelle Einigung mit dem Eigentümer der Fläche hinsichtlich des Grund-stücksankaufes erzielt werden kann und möglicherweise schon im kommenden Jahr eine Realisierung erfolgen kann“ kommentiert Christian Joisten seine Erwartungshaltung.

„Denn eines ist klar: Die Bürgerinnen und Bürger von Wahn und Umgebung haben es verdient, endlich optimale Bedingungen für die Nutzung des ÖPNV anzutreffen! Mit dem Umbau des Busterminals wird jetzt begonnen und so wie es aussieht, geht es dann mit dem Parkhaus weiter. Es ist also Land in Sicht“ zeigt sich Joisten abschließend hoffnungsfroh.