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Im Dialog mit den Anwohnern für schnelle Verbesserungen gesorgt

Auch wenn schon seit längerem angekündigt, kam die neue Verkehrsführung auf der Kaiserstraße für viele Urbacher Anwohner dann doch sehr überraschend und mit einiger Heftigkeit: Die Kaiserstraße wird zwischen Marienburger Straße und Am Schwanebitzer Hof aufgrund von Kanalbauarbeiten vorübergehend zur Einbahnstraße, die nur Richtung Porz-Mitte befahren werden kann, während der Verkehr in Richtung Frankfurter Straße über die Humboldtstraße und Bergerstraße umgeleitet wird.

„Wie leider zu erwarten, kam es bereits in den ersten Tagen nach der Baustelleneinrichtung zu erheblichen Belastungen für die Anwohner der umliegenden Straßen, da viele Autofahrer die frühzeitigen Absperrungen an der Humboldtstraße zunächst ignorierten, um sich dann, teilweise illegal, durch die kleinsten Wohnstraßen zu kämpfen“ fasst Christian Joisten, SPD-Fraktionschef in der Bezirksvertretung Porz seine Beobachtungen zusammen.

„Als sich dann zum Ende der Woche noch zwei schwerere Unfälle ereignet hatten, meldeten sich immer mehr Anwohner bei mir und baten darum, die Situation schnellstmöglich zu optimieren und somit zu entschärfen“ erinnert sich Joisten. „Deshalb habe ich noch für den Samstag per E-Mail und über Soziale Netzwerke zu einem kurzfristigen Treffen eingeladen, um mit interessierten Anwohnern die Situation zu besprechen und der Verwaltung bereits am Montag entsprechende Verbesserungsvorschläge unterbreiten zu können“ so Joisten weiter.

In einem sehr konstruktiven Gespräch mit 10 Anwohnern wurden dann eine Reihe von Vorschlägen im Konsens erarbeitet. Dazu gehörte vor allem die Entfernung des Verkehrszeichens „vorgeschriebene Fahrtrichtung – rechts“ (weißer Abbiegerpfeil nach rechts auf blauem Grund) an der Ecke Kaiserstraße / Unter den Erlen, welches alle Ortsunkundigen, die bis zur endgültigen Sperrung der Kaiserstraße durchfahren, in die Sackgasse Unter den Erlen fahren lässt. Dort wird dann entweder umständlich gewendet oder die Einbahnstraße Lichpfad entgegen der Fahrtrichtung befahren.

Ferner wurde angeregt die Einbahnstraße Im Grünen Winkel zu drehen, so dass diese nur von der Straße Am Schwanebitzer Hof in Richtung Marienburger Straße befahren werden kann, da diese Spielstraße zwischenzeitlich von allen Ortskundigen als Hauptverkehrsachse zur Frankfurter Straße genutzt wird. Entsprechend müsste die Marienburger Straße als Sackgasse gekennzeichnet werden.

Als weitere Maßnahmen soll sowohl an der Ausfahrt aus der Marienburger Straße als auch an der Ausfahrt des Parkplatzes der Firma HIT auf die Kaiserstraße ein Verkehrszeichen „vorgeschriebene Fahrt-richtung – rechts“ (weißer Abbiegerpfeil nach rechts auf blauem Grund) installiert werden, um den einzig zulässigen Weg deutlich zu beschreiben.

Und es wurde angeregt, die Hinweise auf die Sperrung noch frühzeitiger, also bereits in Porz-Mitte, den Autofahrern bekannt zu machen, damit für Fahrten in Richtung Wahn z.B. auch die Poststraße als Alternativstrecke gewählt werden kann.

„Bis auf die Drehung der Einbahnstraße Im Grünen Winkel hat das Amt für Straßen und Verkehrstechnik die sofortige Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen zugesagt“ zeigt sich Christian Joisten angesichts der schnellen Reaktion der Verwaltung zufrieden. „Und auch die Änderung der Fahrtrichtung Im Grünen Winkel wird ernsthaft geprüft und gegebenenfalls veranlasst“ so Joisten abschließend.

Auch der SPD-Bezirksbürgermeisterkandidat Ulf Florian hat an dem Anwohnertreffen teilgenommen und sich intensiv in die Diskussion eingebracht. „Es war toll, dass trotz großer Hitze eine ganze Reihe von Anwohnern kurzfristig zu diesem Treffen gekommen sind und dass sich diese so schnell einig waren“ zeigt sich Ulf Florian erfreuet. „Dies beweist einmal mehr, dass man im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern auch schnell zu guten Lösungen kommen kann“ so Florian abschließend.