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Veränderungen an der Mühlenstraße nur im Gesamtkonzept planen

Die Bezirksvertretung Porz hat in ihrer letzten Sitzung die Verwaltung beauftragt, die weitere Entwicklung des städtischen Grundstücks an der Mühlenstraße in Porz-Mitte mit der bereits in Aussicht gestellten Veränderung der Straßengestaltung der Mühlenstraße im Abschnitt zwischen Bahnhofstraße und Ernst-Mühlendyck-Straße zu verbinden.

Dieser Beschluss geht auf eine Vereinbarung des Runden Tisches Porz-Mitte zurück, an dem vom Entwicklungskonzept Porz-Mitte betroffene Anlieger und Organisationen sowie die beteiligten Ämter zusammensitzen um die Umsetzung des Entwicklungskonzeptes miteinander abzustimmen.

Nachdem dort klar wurde, dass die in Rede stehende Fläche in Kürze ausgeschrieben werden sollte, war man sich schnell einig, dass diese Fläche nur unter Berücksichtigung von Veränderungen an der Mühlenstraße sinnvoll überplant werden kann.

Gleichzeitig soll die für die Straßenbauplanung benötigte Zeit auch genutzt werden, um den bereits bestehenden Beschluss zur Aufhebung des Denkmalschutzes für das Kiosk-Gebäude an der Ecke Bahnhofstraße/Mühlenstraße umzusetzen, so dass diese Fläche in die Planungen einbezogen werden kann.

„Wir finden es sehr wichtig, dass wir an dieser bedeutsamen Stelle von Porz-Mitte die Chance nutzen, eine wirkliche gute und die Situation verbessernde Planung des gesamten Bereiches zu erhalten“, erläutert der Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Porz, Christian Joisten diesen Schritt. „Wir stellen uns vor, dass die Gehwegsituation, insbesondere auf der Seite der Geschäftszeile, deutlich verbessert wird und dass am Rande der beiden Fahrbahnseiten Parkraum mit abgesetzten Grüninseln für Bäume etc. geschaffen wird, so dass in Zukunft die Möglichkeiten, im Bereich der Mühlenstraße für kurze Erledigungen und Besorgungen zu halten bzw. zu parken deutlich verbessert wird. Die von uns geforderte Brötchentaste würde diesen Kurzzeit-Parkeffekt noch einmal verstärken“, erläutert Joisten weiter.

Sobald erste Planungen für die Neugestaltung der Mühlenstraße vorliegen, werde diese wiederum dem Runden Tisch für Porz-Mitte zur Beratung vorgelegt, so dass die Bezirksvertretung Porz die Ergebnisse dieser Beratung in die weiteren Planungen einfließen lassen kann. 
„Damit ist ein hohes Maß an Einflussnahme und Beteiligung aller wesentlichen Akteure sichergestellt“ betont Christian Joisten, „denn ich bin der festen Überzeugung, dass die Politik zukünftig wichtige Weichenstellungen für Porz-Mitte nur gemeinsam mit den Eigentümern, Einzelhändlern und Bürgern treffen sollte – damit dann alle an einem Strang ziehen und jeder seiner Verantwortung gerecht wird. Denn selbst wenn wir, hoffentlich bald, das Problem des Hertie-Gebäudes mit Hilfe eines erfahrenen Investors gelöst haben sollten, muss in Porz-Mitte noch vieles strukturell verändert werden. Und dies betrifft dann auch und zu aller erst die Eigentümer von Einzelhandelsflächen in der Porzer City – wenn diese nicht größer werden, wird sich z.B. das Gesicht der Bahnhofstraße auch in Zukunft nicht verändern“, zeigt sich Joisten überzeugt.

„Aber mit vereinten Kräften werden wir Porz wieder nach vorne bringen – denn Porz hat Potential!“ so Joisten abschließend.

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